Infrarot-Deckenheizungen für Wohn- und Gewerbebau
Infrarot-Deckenheizungen geben ihre Wärme als Strahlung nach unten ab und erwärmen Boden, Wände und Personen direkt – ohne spürbare Luftbewegung. Die Decke ist dabei meist die freieste Fläche im Raum: kein Möbelstück verdeckt das Heizelement, und die Wärme verteilt sich gleichmäßig über die Grundfläche.
Bauformen im Überblick
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Aufputz und abgehängt: rahmenlose Glasheizelemente (satiniertes ESG-Glas, weiß oder schwarz) zur Montage an der Decke oder an Seilen
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Einbau: flächenbündig in Gipskarton- und Holzdecken oder in Betondecken mit Einbaugehäuse
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Rasterdecke: Formate zum Einlegen in Systemdecken
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Metall: pulverbeschichtete Deckenheizelemente
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Mit Licht: Heizelemente mit integrierter LED-Beleuchtung
Worauf Fachbetriebe achten sollten
Glas-Deckenheizungen erreichen Oberflächentemperaturen bis rund 190 °C und werden deshalb mit mindestens 1,8 m Abstand zum Boden montiert. Aus 2,5 m Höhe beheizt ein Element etwa 10 m² Grundfläche, aus 4 m Höhe rund 18 m². Für den Betrieb nach Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1103 ist ein Regler mit den geforderten Regelungsfunktionen nötig – passende Funk- und Raumthermostate finden Sie unter Steuerung & Regelung.